28 April 2014

Happiness is homemade: Fettuccine mit gebratenem grünem Spargel & Lammstreifen mit Pesto Rosso (und Ziegenkäse, wer möchte)


Pesto geht ja eigentlich immer, finde ich. Aber beim genaueren Betrachten der Sachlage in puncto Pesto wird einem schnell klar, dass die Meisten damit nicht so wirklich viel anstellen. Zack, Nudeln al dente kochen (oder halt weich, wenn man nebenbei die Lieblingssendung im TV schaut und ganz vergisst, dass man ja noch den Topf mit den Nudeln auf dem Herd hatte, dies einem aber erst wieder einfällt, wenn man durch das zischende Überkochen des Nudelwassers aus dem Halbschlaf gerissen wird.), Pesto rüberklatschen und fertig ist das leckere Abendessen. Naja, ne…nicht ganz so mein Stil. Also habe ich mir mal etwas Anderes überlegt: Zwar auch mit Nudeln, aber mit Pfiff. Und diesen feinen, saisonalen Gaumenschmaus habe ich heute für euch. Statt also ganz schlicht mit Pesto kommen diese Fettuccine ganz locker flockig mit angebratenem grünen Spargel daher, einer cremigen Pesto Rosso und als i-Tüpfelchen auf dem Ganzen getoppt mit gebratenen Lammfiletstreifen. Wer jetzt noch möchte, kann noch etwas Ziegenkäse dazugeben, der das Ganze perfekt abrundet und dem Gericht eine ganz besonders cremige Note verleiht. Na, Hunger bekommen? Geht easy-peasy, versprochen und schmeckt umwerfend lecker! 


Für zwei Portionen braucht ihr:

200 g Fettuccine
2 ½ EL Pesto Rosso aus dem Glas
2 EL Butter
6 Stangen grüner Spargel
400 g Lammfilet
100 g eingelegten Ziegenkäse

Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer


Die Fettuccine in Salzwasser al dente kochen (dauert je nach Fettuccine so um die 6 Minuten), abgießen und in einem abgedeckten Topf zur Seite stellen. Den grünen Spargel waschen, die holzigen Enden entfernen und anschließend in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Spargel für etwa 5-6 Minuten von beiden Seiten anbraten und immer wieder wenden, bis er leicht gebräunt ist. Aus der Pfanne nehmen und auf ein Küchentuch geben, um das überschüssige Fett zu entfernen. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. ½ Esslöffel Pesto mit Salz und Pfeffer würzen, das Fleisch damit marinieren. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Lammfiletstreifen scharf anbraten. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden. Die Fettuccine, den Spargel und das Pesto Rosso zu dem Lammfiletstreifen geben und alles kurz und kräftig durch schwenken. Ganz zum Schluss die Ziegenkäsewürfel unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Ich wünsche euch einen wunderbaren Wochenstart und einen Guten Appetit!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

21 April 2014

Oh là là: Avocadokuchen mit Limettenguss und Pistazien oder frische Ostergrüße

Ist Madame jetzt völlig verrückt geworden? Grüner Kuchen zu Ostern ist ja eine Sache, dann muss man es mit dem Ostergras auf dem Brunchbuffet nicht so übertreiben. Aber seit wann färbt man denn bitte Kuchen mit Avocado? Dafür gibt’s doch Lebensmittelfarbe. Ähm ja. Kann man machen – wollte ich aber nicht. Denn durch die Avocado bekommt dieser Kuchen nicht nur einen ganz wunderbaren, nur sehr leichten hellgrünen Farbhauch, nein, er wird auch ganz herrlich locker und saftig. Der leicht nussige Geschmack der Mandeln, kombiniert mit einem Hauch Avocado-Geschmack und dem fruchtig-spritzigen Limettenguss, gekrönt mit Pistazien – ein Traum.


Seitdem meine Mutter etwas weniger fertiges Süßfutter aus dem Supermarkt mitbringt, ertappe ich meinen Genussgaumen von Vater in letzter Zeit öfter dabei, wie er durch die Küche um Backofen und Kühlschrank herumschleicht. Diesen Kuchen also gerade in den Backofen geschoben, öffnet sich die Küchentür einen Spalt und eine schnuppernde Nase wird herein gehalten: „Wann ist denn der Kuchen fertig?“ „In 40 Minuten. Aber den gibt’s erst morgen – zu Ostern.“ Grummeln des Vaters als Antwort. Am nächsten Nachmittag beim sehnlichst erwarteten Anschneiden: „Wieso ist der denn so grün?“ „Das ist ein Avocadokuchen.“ Der darauf folgende Blick schien durch die Bank weg zu fragen: „Bin ich jetzt zum Karnickel mutiert?!“ 
Naja, geendet hat die Ganze Aktion dann in einem wohligen Schmatzen und einem komplett leeren Kuchenteller meines Vaters, auf dem kein Krümel mehr übrig geblieben war.

Da ich also von diesem Rezept ziemlich überzeugt bin, lasse ich es euch noch einmal ganz schnell da. Ich hoffe, ihr hattet besinnliche, ruhige, schöne (oder nach eurem Gusto) Ostertage und wünsche euch einen schönen Rest-Ostermontag!

Zutaten für eine 26cm Kastenform*: 

225 g Butter
350 g Mehl
1 reife Avocado (ca. 250 g)
1 TL Zitronensaft
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
50 ml Milch
30 g Pistazienkerne
250 g Puderzucker
4–5 EL Limettensaft
abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette


Eine Kastenkuchenform gut fetten und mit Griess(oder Mehl) ausstäuben. Die Avocado längs halbieren und den Kern herauslösen. Das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und mit dem Zitronensaft in einen hohen Rührbecher geben. Mit einem Stabmixer fein pürieren.
Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz mit cremig rühren. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren. Dann das Mehl, das Backpulver und die Mandeln vermischen. Den Mehlmix, das Avocado-Püree und die Milch abwechselnd unterrühren.
Den Teig in die Kastenform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 60 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Die Pistazien grob hacken. Für den Guss den Puderzucker mit dem Limettensaft glatt rühren, und die Limettenschale dazugeben. Den Kuchen mit dem Guss überziehen, mit Pistazien bestreuen und trocknen lassen.


Dazu haben wir uns Limonade mit selbstgemachten Rhabarber-Sirup schmecken lassen. 

Dafür braucht ihr: 

1 L Wasser
1 kg Rhabarber
225 g Zucker
den Saft von einer halben Zitrone


Den Rhabarber putzen, waschen und in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden. Den Zucker und das Wasser in einem Topf unter Rühren aufkochen. Anschließend den Rhabarber zufügen und 30 Minuten köcheln lassen.
Den Topfinhalt durch ein Sieb gießen und den Sud in einem zweiten Topf auffangen. Die
Rhabarberreste im Sieb mit einer Kelle gut ausdrücken. Den Sud offen auf etwa 750 ml einkochen (bei mir betrug die Dauer etwa eine halbe Stunde).
Den Zitronensaft nach 20 Minuten Kochzeit zum Rhabarbersud geben und mitkochen. Den Sirup kurz abkühlen lassen und dann sofort saubere Flaschen füllen und fest verschließen.
Haltbarkeit: 10-12 Monate


Liebe Grüße, 
MissFredaSofie♡

*Rezept abgewandelt aus der LECKER

18 April 2014

Sommerliche Mascarpone Creme mit Himbeeren, Amarettinibröseln und einem Hauch von Holunder. Und ich so Yeah.


Ich glaube ich war noch kein Jahr so gut auf Ostern vorbereitet, wie dieses. Ostereier färben – Check. Kirschblütenzweige vom Kirschbaum gezerrt und mit den Eiern dekoriert – Check. Termin für’s Osterfeuer gemacht, Gummistiefel dafür rausgekramt, um sich dann auf einer matschigen Wiese mit Bratwürstchen zu verköstigen – Check. Die halbe Naschabteilung von Rewe leer gekauft – Check. Ich sag euch, es nimmt so langsam Formen an. Nachdem ich mich dann wieder auf das Wesentliche besonnen hatte und mich nach einem halben Tag endlich aus dem Bett schälte (gibt es für Neujahrsfaulheit eigentlich einen bestimmten Zeitraum oder treten diese Zustände mitunter Mitte April auf?) und mich von meiner Dusche einmal kräftig nass regnen ließ, musste beim mittlerweile mitttäglichem Kaffee erst einmal die neue „LECKER“ gewälzt werden. Wie so oft entdeckte ich schon auf einer der ersten Seiten einen Leckerbissen, den ich natürlich auf der Stelle in meiner Küche fabrizieren musste. Mascarpone küsst Himbeeren und Holunderblütensirup, gekrönt mit Amarettini Keksbröseln. Ja, kann denn so etwas Sünde sein?


Bevor ich nun weiter in meinem Dessertträumchen schwelge, werde ich euch aber noch ganz schnell das Rezept dafür da lassen. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass diese Leckerei selbst die dunkelsten Regenwolken und die schlimmste „Heute-bleib-ich-den-ganzen-Tag-im-Bett-liegen“-Laune vertreibt. Ehrlich jetzt.

Für 6-8 Portionen braucht ihr:

500 g Mascarpone
75 ml Holunderblütensirup
6-7 EL Milch
500 g Schlagsahne
250 g Amarettini
750 g Himbeeren, TK oder frisch



Die Mascarpone, den Sirup und die Milch glatt rühren. Anschließend die Sahne in einem seperaten Gefäß steif schlagen. Die Amarettini Kekse grob zerbröseln und etwa 3 EL zum dekorieren beiseitestellen. 

Die Mascarponecreme und die Sahne vorsichtig miteinander vermischen und dann die Amarettinibrösel und 2/3 der Himbeeren unterheben. Die Creme danach in eine große Schüssel oder direkt in Dessertgläser (wie ihr mögt) füllen. Falls ihr TK Himbeeren verwendet habt, die Creme noch etwa eine Stunde stehen lassen, bis die Himbeeren angetaut sind. Vor dem Servieren die Mascarponecreme mit den restlichen Amarettinibröseln und Himbeeren anrichten.



Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

12 April 2014

Oh my...: Zimtschnecken mit Dulce de Leche und Vanille-Macadamia-Karamell Eis

Hach ja, das Leben kann manchmal gar nicht so einfach sein. Oder so ähnlich. Es gibt ja immer viele Situationen, in denen man sich, ganz der deutsche Moralaptostel-Bürger, überaus korrekt verhält… und naja – dann gibt es da die Situationen, in denen man sich einfach nur noch ein Loch graben möchte. Ich glaube jeder hat so eine Liste in seinem Kopf, wo die kleinen Fauxpas und alltäglichen Fehltritte und Fettnäpfchen aufgelistet sind. Bei mir hat sich inzwischen auch so eine Liste angesammelt.
Platz 1 belegt danach nach wie vor: Madame geht durch die Nachbarschaft spazieren und entdeckt hinter einer ziemlich lichten Hecke ein kleines Kätzchen im Vorgarten eines Hauses. Och wie niedlich. „Hallo du kleines, putziges Etwas…Na, wie heißt du denn?...“ Und so weiter. (Breiten wir das an dieser Stelle bitte auf einen gefühlten 5-minütigen Monolog mit einer Katze aus.) Bis Madame schlussendlich bemerkt, dass da an einem Kaffeetisch eine komplette Familie im Garten sitzt und sie ungläubig anstarrt. Ups. Typisch Ich.




Dicht gefolgt von Platz 2: Madame am Flughafen endlich zurück aus London. Das Smartphone hat endlich wieder Internet-/ und Netzempfang, also wird direkt einmal Whatsapp gecheckt und die Mutter angerufen. Heftig tief in ein Gespräch vertieft, zur Gepäckausgabe spurten, einen Koffer greifen und in Richtung Ausgang laufen. Von einem charmanten Herrn angesprochen werden, der den gleichen Koffer hat und seinen gerne zurück hätte. Auch ich.
Bevor ich mir jetzt hier komplett und unwiderruflich eine Grube buddele, kommt hier ein Soulfood Rezept, welches schöner nicht sein könnte. Heute gibt es Zimtschnecken, Kanelsnegle, Kanelbullar oder so erklärt: eingerollter Hefeteig mit Butter bestrichen und mit Zimt-Zucker bestreut. Lecker.



Für den Hefeteig (ergibt ca. 8-10 Schnecken): 

75 g Butter
250 ml Milch
25 g frische Hefe
75 g Zucker
½ TL Salz
500 g Mehl

Für die Füllung:

35 g Butter
4 EL brauner Zucker
2 gestrichene TL Zimt

Die Milch auf circa 40 Grad erwärmen, dann die Hefe einrühren. Die Butter schmelzen lassen. Anschließend dann die geschmolzene Butter unterrühren und den Zucker und das Salz hinzugeben. Am Schluss das Mehl hinzfügen und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Teig mit einem Handtuch abdecken und 30 – 40 min gehen lassen. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Butter schmelzen und den teig damit bestreichen. Den Zucker mit dem Zimt vermischen und über den Hefeteig streuen. Den Teig waagerecht in etwa 5-6 cm breite Streifen schneiden und diesen dann zu Schnecken ausrollen. Die Schnecken dann etwa für 25-30 Minuten goldbraun backen. 


Für Zuckermäuler wie mich ist Dulche de Leche als Topping genau das Richtige. Alternativ könnt ihr auch die Karamellcreme von Bonne Maman verwenden. Wenn ihr die Creme selber herstellen wollt, braucht ihr einfach nur eine Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen). Ihr legt einen Topf mit einem Geschirrhandtuch aus, entfernt das Etikett der Dose, stellt diese in den Topf und bedeckt sie mit Wasser. Das Ganze lasst ihr dann für etwa zwei Stunden auf mittlerer Stufe kochen, dabei immer darauf achten, dass die Dose immer vollständig mit Wasser bedeckt ist. Nach der Kochzeit die Dose samt Inhalt abkühlen und die Dulce de Leche in ein steriles Glas umfüllen. 
Für das Eis habe ich einfach Bourbon-Vanille Eis von der Marke mit der Möve verwendet und es eine viertel Stunde antauen lassen. Dann gebt ihr einfach 4 Esslöffel der Dulche de Leche dazu. Wenn ihr mögt, könnt ihr jetzt noch 5 Esslöffel Macadamia Nüsse fein hacken und diese ebenfalls unterheben. Das Eis nochmal kurz in den Froster geben, bis es eine cremige Konsistenz hat. 



Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

11 April 2014

Eine ganz famose Rhabarber-Cheesecake-Tarte mit frischer Bourbon Vanille



Einfach mal in die Sonne legen, einen Erdbeersmoothie - aus frischen Erdbeeren direkt vom Markt – schlürfen und sich es einfach mal gut gehen lassen, bevor die Lernerei für meine Englisch Abitur Prüfung in die finale Runde geht. Aber dafür muss man natürlich auch die nötige Muse haben – und was passt da besser, als in den Lernmarathon ein winziges Päuschen einzulegen. Also stand mein Handy in den letzten Tagen durchgehend auf lautlos, mein Computer war kaum angeschaltet oder hatte auch ganz einfach Urlaub und meine Füße steckten mehr in meinen heißgeliebten Laufschuhen und rannten durch den Wald, als in Kuschelsocken im Bett vor sich hin zu liegen. Kurz gesagt: In den letzten Tagen war ich mal ganz bewusst mal weniger 2.0 und vollkommen 1.0. Im Nachhinein muss ich sagen: Hat sich gelohnt. Ach ja, und so ganz nebenbei ist dann da auch noch dieser ultra-mega-super-deliziöser-innerhalb-von-20 Minuten-aufgegessener Rhabarber-Cheesecake in meiner neuen Lieblings-Tarte-Form entstanden.


Den ersten frischen Rhabarber dieses Jahr, habe ich bei unserem Bio-Markt entdeckt. Sehr aromatisch und einfach nur lecker. Bevor ich euch jetzt aber noch mit weiteren Bildern hinhalte, gebe ich euch jetzt aber erst einmal das Rezept für diese schmackhafte Frühlings-Leckerei!


Aus den Teig Zutaten einen Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Eine Tarteform mit 28cm Durchmesser fetten. In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen, die Enden entfernen und schälen. Je nach Belieben in Stücke schneiden. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Tarteform damit auslegen. Mit einer Gabel mehrmals in den Boden stechen. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Füllung die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 1 1/2 Vanilleschoten auskratzen und das Mark mit der geschmolzenen Schokolade vermengen. Den Frischkäse mit dem Ei und dem Zucker schaumig aufschlagen. Die Schokoladen-Vanille Mischung dazu geben und weiter rühren. Ganz zum Schluss den Teelöffel Mehl untermischen. Die Cheesecakecreme auf dem Tarteboden verteilen und mit dem Rhabarber belegen.
Die Tarte im vorgeheizten Backofen etwa 35 Minuten backen. Nach Ablauf der Backzeit die Tarte aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 
Für den Guss 1 Päckchen roten Tortenguss mit 2 Esslöffel Zucker, 150 ml Apfelsaft und 100 ml Wasser aufkochen lassen und anschließend über der Tarte verteilen. Wenn der Guss erkaltet ist, ist die Cheesecake-Tarte sofort genussfertig! 


Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

07 April 2014

Kirschblüten und Ostereier Teil II - diesmal mit Muschelglanz


Heute gebe ich euch nochmal einen kleinen Einblick in meine diesjährige Osterdekoration. Am Freitag war ich mal wieder auf dem Biomarkt und habe unter anderem auch weiße Eier eingekauft. Diese wurden dann natürlich direkt weiterverarbeitet und hübsch dekoriert. Bis zur nächsten süßen Sünde verbleibe ich also mit diesem kleinen DIY. Achja, übrigens: Die Farben für die Ostereier habe ich hier gekauft.


Außerdem habe ich die ersten Kirschblüten dieses Jahr an unserem Kirschbaum entdeckt, die jetzt mein Zimmer und den Ostertisch zieren.



Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Start in die Woche und bis ganz bald!




Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

05 April 2014

Eine süß-pikante Versuchung: Cremiges Erdbeereis mit rotem Pfeffer


Heute wird’s eiskalt. Und super lecker. Eine Kombination aus fruchtigen Erdbeeren und einem Hauch von rotem Pfeffer. Eine süß-pikante Versuchung, die an leichte Sommertage erinnert. Auch, wenn das Wetter heute (zumindest bei mir), eher grau und bewölkt war. Ich stehe also in der Küche und versuche gekonnt elegant mit einem Schneebesen eine Pfeffer-Sahne-Ei-Mischung aufzuschlagen. Das erste Mal, als ich so etwas versucht habe, landete die Mischung im Spülbecken und ich relativ deprimiert auf dem Küchenfußboden. Bei den Gourmet-Köchen sieht das immer alles so einfach aus. Locker- flockig aus dem Handgelenk werden da die Schneebesen geschwungen, die Mischungen dicken perfekt an – wow, Respekt. Aber wenn eine kleine Hobbyköchin das auch – und wenn man das hier mal so erwähnen darf: Diesmal sogar ohne Komplikationen – hinbekommen kann, ist das ja schon einmal die halbe Miete. Nun ja, ich möchte euch also auf keinen Fall dieses leckere Erdbeereis vorenthalten, welches ich mit Pfeffer verfeinerte und mit frischen Erdbeeren anrichtete.



Zutaten für 750 ml:

1 EL rote Pfefferkörner
500 g Erdbeeren, am besten frisch
250 ml Milch
250 ml Schlagsahne
110 g Zucker
2 Eier
2 Eigelb

Die Erdbeeren mit kühlem Wasser abwaschen, gut abtropfen lassen. Anschließend von dem Blütensatz befreien und vierteln. Den Pfeffer mit Hilfe eines Mörsers fein mahlen. Die Milch zusammen mit dem Pfeffer und der Sahne in einen Topf geben. Dann den Zucker in die Sahnemischung streuen und die Mischung aufkochen lassen.
Die Eier und die Eigelb mit einem Schneebesen in einer großen Schüssel verrühren.




Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen. Die heiße Pfeffersahne unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen zu den Eiern gießen. Die Mischung über dem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Die Temperatur muss bei etwa 85°C liegen, damit die perfekte Temperatur erreicht ist und die Mischung eindickt. Die ideale Konsistenz der Masse kann man folgendermaßen überprüfen: Mit einem Teelöffel durch die Mischung ziehen. Den Löffel umdrehen und leicht auf den Löffelrücken pusten, wenn sich dabei eine Rose bildet, hat die Masse die richtige Konsistenz. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Erdbeeren hinzugeben. Alles mit einem Pürierstab vorsichtig zu einer feinen Mischung mixen und durch ein Sieb in eine Eismaschiene geben. Darin bis zur gewünschten Konsistenz cremig rühren lassen. Mit frischen Erdbeeren und Pfefferkörnern anrichten.




Liebe Grüße und einen schönen Abend,
MissFredaSofie♡

03 April 2014

Hunger auf den Sommer: Schaumsuppe vom Spargel mit Croûtons

Kennt ihr das? Es gibt die Art von Essen, welche man als kleines Kind schon gerne gegessen hat und nach dem man sich ständig die Finger geschleckt hat. Und dann gibt es noch die Art von Essen, bei der man schon vom bloßen Namen eine Gänsehaut bekommen hat. Habt ihr’s? Ja. Gut. Bei mir war das damals Spargel. Allein schon die Ankündigung meiner Mutter, dass es diesen bald wieder geben wird, löste Würgreiz bei mir aus und ich hatte als Fünfjährige das intensive Bedürfnis samt Kuscheldecke und Lieblingskeksen in mein Gartenhaus zu ziehen. Das hat sich jetzt mittlerweile geändert, weil ich a) zu groß für das Gartenhaus bin und ich mich b) mit Spargel angefreundet habe und ihn jetzt sehr gerne esse die Spargelzeit jetzt kaum noch abwarten kann. So ist auch diese leckere Suppe entstanden, denn ich konnte einfach nicht widerstehen, als mich der Spargel in der Gemüseabteilung anlachte.



Zutaten für 4 Personen:

750 g Spargel
1 L Wasser
1 TL Zucker
¼ TL Salz
220 ml Sahne
¾ EL Gemüsebrühe (Pulver)
Salz, Pfeffer
frische Petersilie

150 g Weißbrot (am besten ganz frisches vom Bäcker)
5 EL Butter

Den Spargel abwiegen, waschen, schälen und die Enden abscheiden. Die Petersilie kalt abspülen und sehr fein hacken. Das Weißbrot in Würfel scheiden. Die Butter in eine Pfanne geben und schmelzen lassen, dann die Brotwürfel darin anbraten. Auf einen Teller mit Küchenkrepp geben, damit die Butter abtropfen kann und abkühlen lassen.


1 Liter Wasser mit dem Zucker und dem Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, den Spargel dazu geben und darin garen. (Der Spargel ist fertig, wenn man mit einer Gabel hinein sticht und er ganz leicht wieder davon hinab gleitet.) Die Sahne zum Spargel und dem Wasser geben und aufkochen lassen. Danach die Suppe mit einem Pürierstab pürieren. Einen zweiten Topf bereitstellen und die Suppe durch ein Sieb streichen, damit die Strunken aus der Suppe gefiltert werden. Die Mischung erneut aufkochen lassen und die Gemüsebrühe dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 1 Esslöffel gehackte Petersilie dazu geben. Mit dem Pürierstab die Suppe noch einmal kräftig pürieren, sodass sich Schaum auf der Oberfläche bildet. Die Suppe auf Teller füllen und mit den Croûtons anrichten.


Liebe Grüße, 

MissFredaSofie♡