29 Juli 2014

Bruschetta in zwei leckeren Sommervarianten: Pulled Pork mit getrockneten Tomaten und Cantaloupe Melone mit Feta

„Bruschetta“. Ich glaube, dass ist wieder ein Begriff, der deshalb in die internationale Küche eingeführt wurde, um das italienische Lebensgefühl „La dolche vita“ möglichst über den kompletten Globus zu verstreuen. Naja, gut, seien wir mal ehrlich: „Geröstetes Weißbrot mit Knoblauch, Olivenöl und Tomaten (oder wonach euch sonst gelüstet)“ ist erstens viel zu lang und klingt zweitens auch nicht ganz so fancy. Fakt ist allerdings, dass die Meisten bei der Zubereitung dieser kleinen Antipasti relativ wenig Entwicklungsspielraum vorweisen. Heißt im Klartext: Brot in Olivenöl und Knoblauch anbraten, in Essig marinierte Tomaten drauf und fertig. Keineswegs möchte ich diese Grundform verurteilen – zumal ich sie selbst ganz schmackhaft finde und in dem bekannten italienischen Schnellrestaurant oft als Vorspeise bestelle. Heute aber mal eine andere Betrachtungsweise, einmal sommerlich frisch und einmal etwas amerikanisch-italienisch angehaucht – perfekt für den nächsten Grillabend oder als Snack!


Pulled Pork Bruschetta mit getrockneten Tomaten:

8 Scheiben Weißbrot
4 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
3 EL getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
5 EL Pulled Pork (gibt es mittlerweile vorgegart im Supermarkt von Tulip, ansonsten hier ein Rezept)
Salz, Pfeffer
frisches Basilikum


Die Knoblauchzehen schälen, in dickere Scheiben schneiden und die Weißbrotscheiben damit einreiben. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Knoblauchscheiben hinzugeben und das Brot darin von beiden Seiten goldbraun und knusprig anbraten. Die fertigen Scheiben auf ein Küchenpapier legen, damit das überschüssige Öl aufgesaugt wird und komplett abkühlen lassen. Inzwischen den Belag vorbereiten. Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen, in feine Stücke scheiden. Das Pulled Pork in dünne Streifen ziehen, mit den Tomaten vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend auf die Brotscheiben verteilen und mit Basilikum anrichten.


Melonen Feta Bruschetta: 

8 Scheiben Weißbrot
4 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
4 EL klein geschnitte Würfel von der Cantaloupe Melone
5 EL klein gebröselten Feta
Salz, Pfeffer
frisches Basilikum


Die Knoblauchzehen schälen, in dickere Scheiben schneiden und die Weißbrotscheiben damit einreiben. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Knoblauchscheiben hinzugeben und das Brot darin von beiden Seiten goldbraun und knusprig anbraten. Die fertigen Scheiben auf ein Küchenpapier legen, damit das überschüssige Öl aufgesaugt wird und komplett abkühlen lassen. Den Feta mit den Melonenwürfeln in einer kleinen Schale vermengen und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es etwas erfrischender mag, kann noch etwas frische Minze dazugeben. Das Ganze dann auf die Brotscheiben mit Hilfe eines Löffels anrichten und mit Basilikum garnieren.



Habt es fein!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

27 Juli 2014

Sommerkuchen reloaded: Strawberry Cheesecake mit Erdbeersauce, Amarettiniboden und hach, Erdbeerbaiser! Ein Sommertaum. {ichbacksmir}

Einmal Cheesecake, bitte. Aber nicht irgendeinen, sondern so ziemlich klassisch. Am liebsten Strawberry Cheesecake. Ach ja, mit Soße bitte, die dann so schön an den Seiten herunter läuft. Und ‘nem knackigen Amarettiniboden, das wär’s doch. Wir haben 30°Grad darußen? Mich brauchste auch nicht backen, denn ich lass mich ganz einfach im Kühlschrank zubereiten! Und mit meinen leuchtend, roten Erdbeeren bin ich der perfekte Sommerkuchen. Als kleines Sahnehäubchen hab ich dann noch meine knusprigen Erdbeerbaiserstückchen für dich, die sich auf mir tummeln. Und zur Feier des Tages mach ich noch schnell bei „ichbacksmir“ mit. Na, haste Hunger?



Strawberry Cheesecake (18cm Springform):

Boden:

140 g Amarettini
50 g Butter

Füllung:

300 g Frischkäse
500 g Margerquark
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL geriebene Zitronenschale
60 g Zucker
12 g Gelantine (oder 8 Blatt)

100 g frische Erdbeeren
4 EL Erdbeersauce (z.B. von Schwartau) oder Erdbeermarmelade, je nach gusto
Amarettini
Erdbeerbaiser, rosa


Den Boden einer 18 cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Amarettini in eine Tüte geben und mit Hilfe eines Nudelholzes zerkleinern. In der Zwischenzeit die Butter in einem kleinen Topf (oder alternativ auf niedrieger Wattstufe der Mikrowelle) zum Schmelzen bringen. Die Butter mit den Amarettini in einer kleinen Schüssel vermengen und anschließed mit Hilfe eines Löffels in der Form zu einem Boden andrücken. Für eine halbe Stunde in das Gefierfach stellen. Für die Cheesecake Füllung alle Zutaten, bis auf die Gelantine, mit Hilfe eines Handrührgerätes zu einer glatten Masse schlagen. Die Gelantine nach Packungsanweisung vorbereiten und die Creme dann löffelweise dazu geben.


Anschließend den Boden aus dem Gefrierfach nehmen, die Creme darauf verteilen und für etwa 3-4 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bis sich die Creme gefestigt hat. Mit einem scharfen Messer einmal um die Springform schneiden, sodass der Kuchen nicht einreißt. Den Springformrand entfernen und den Kuchen auf eine Tortenplatte ziehen. Die Erdbeersauce auf dem Kuchen verteilen und mit frischen Erdbeeren, Amarettini und Baiserbröseln anrichten.


Ich wünsche euch luftig, leichte Sommertage und einen schönen Nachmittag!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡




24 Juli 2014

Über Nirwana-Tage, Alltagsstress und einen äußerst dekadenten Schokoladenkuchen mit Joghurt-Vanillecreme und Brombeeren!

Kennt ihr das? Es gibt da ja manchmal so Tage, die würde man am liebsten mit einem ordentlichen Tritt direkt ins Nirwana befördern, noch bevor sie so richtig angefangen haben. Die Lieblingsjeans kneift auf einmal (bildet man sich zumindest ein) und macht fette Hüften. Der Conditioner tut seine Wirkung irgendwie auch nicht mehr und dazu hat man jetzt auch noch diesen fiesen, roten Pickel auf der Stirn. Und außerdem hat man das Gefühl brüchige Knochen zu bekommen. Während man sich seinen Joghurtdrink in aller Hektik noch beherzt über das frische T-Shirt kippt, sinkt die Laune dann doch so allmählich auf den Nullpunkt. Wenn dann anschließend noch das Auto zugeparkt ist und der Vordermann durch die Stadt so ganz gemächlich mit 40 km/h fährt, obwohl man spät dran ist – dann verflucht man sich gleich zehnmal, dass man nicht einfach im Bett geblieben ist.


Abhilfe schaffen ist da gar nicht mal so leicht, zumal das Karma offenbar die 7 Milliarden anderen Menschen an diesem Tag vergessen hat. Nun ja, da all das Motzen und Meckern auf die Dauer auch nichts nützt, gibt’s nun handfeste Abhilfe in Form dieses absolut dekadenten Kuchens. Seht selbst.


Schokoladenbiskuit (18cm Springform): 

Rezept genau wie hier

außerdem:
15 g stark entölter Kakao, zum Mehl dazu sieben

Vanillecreme:

300 g griechischer Joghurt
1 TL Vanilleextrakt
½ TL geriebene Vanilleschoten
35 g Zucker
1 Päckchen Sahnesteif

200 g Zartbitterschokolade
frische Brombeeren


Den Biskuit nach dem Backen vollständig auskühlen lassen. Mit einem scharfen Messer in der Mitte halbieren. Für die Vanillecreme alle Zutaten cremig rühren, als letztes das Sahnesteif untermischen. Auf den Boden verteilen und den oberen Biskuit aufsetzen. Für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank kalt stellen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen und die geschmolzene Schokolade mit Hilfe eines Löffels auf der Oberseite verteilen. Mit frischen Blaubeeren dekorieren.


Also an alle Miesepeter, Pechvögel und Schlechtgelaunte: Ich wünsch‘ euch was. Und mit diesem Kuchen wird der Tag auf jeden Fall ein bisschen besser. 

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

22 Juli 2014

100 % Sommerlaune ganz ohne Backofen: Der fruchtigste Blueberry-Cheesecake, den ihr je gegessen habt!

Wer braucht schon illegale Suchtmittel, wenn der Sommer einem direkt welche vor die Tür wirft? Heute bin ich so aufgeregt, wie ein sechsjähriger Knirps, der vom ersten Schultag nach Hause kommt und Mama das erste selbst gemalte Bild zeigt, denn: Ich präsentiere euch hier meinen neuen Sommer-Sucht-Kuchen. Den leckersten, erfrischensten Cheesecake, den ihr jemals gegessen habt. Wirklich jetzt. Und 29°Grad Außentemperatur den Ofen anzuschmeißen, hat sich bei meinem einzigen und letzten Versuch auch als ziemliche Pleite rausgestellt. Da ist nichts mehr übrig von der Möchtegern-Bloggerin, die mit ordentlich aufgetürmten Haaren, einem hübschen Sommerkleid und dazu passender Schürze mit Eleganz und Anmut in der Küche werkelt. Eher so in die Richtung Schlabber-T-Shirt, Jeansshorts und ein undefinierbares Haarknäuel auf dem Kopf, während der Schweiß von den Schläfen rinnt. Aber da das die Sommersituation vollends entzaubern würde, bleiben wir bitte bei Bild 1, welches sich mit diesem Rezept auch problemlos umsetzten lässt, denn: Dieser sommerliche Cheesecake muss nicht gebacken werden. Nicht mal der Boden. Ha!



Blueberry Cheesecake (18 cm Springform):

Boden:
160 g Cantuccini
50 g Butter

Creme:

200 g Frischkäse
625 g Magerquark
100 g Zucker
1 EL geriebene Zitronenschale
8 Blatt / 12 g Gelantine
6 EL Heidelbeermarmelade
100 g frische Heidelbeeren




Den Boden einer 18cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Cantuccini in eine Plastiktüte geben und mit Hilfe eines Nudelholzes vorsichtig zerkleinern. Die Butter in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze langsam zum Schmelzen bringen, kurz abkühlen lassen. Anschließend die geschmolzene Butter mit den Cantuccinibröseln in einer kleinen Schüssel gut vermengen, in die Form geben und mit Hilfe eines Löffels zu einem Boden andrücken. Für 30 Minuten ins Eisfach stellen. 

In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dafür den Frischkäse mit dem Magerquark, dem Zucker und der Zitronenschale zu einer glatten Masse rühren. Die Gelantine nach Packungsanweisung zubereiten und dann Esslöffelweise die Käsecreme dazugeben. Den Boden aus dem Eisfach holen, die Masse darauf verteilen und gleichmäßig glattstreichen. Die Torte für etwa 3-4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. 


Mit einem scharfen Messer einmal am Formrand entlang scheiden, dann vorsichtig den Tortenring lösen. Die Heidelbeermarmelade auf der Torte verteilen und mit frischen Heidelbeeren dekorieren. Wer möchte, kann die Torte noch mit Puderzucker bestäuben.



Ich wünsch‘ euch luftig, leichte und sonnige Sommertage!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

08 Juli 2014

Über Unwiderstehlichkeit, den Abschluss von der Schule und sagenhaft leckeren Ciabattabrötchen mit Erdbeer-Rhabarbermarmelade

„Heute Abend musst du unwiderstehlich aussehen!“. Oh nein. Das klingt nach Zeitaufwand, Erniedrigung und Schmerz. Wegen meines Abiturballs ergab sich für meine Mutter die perfekte Gelegenheit, an meiner doch sehr widerspenstigen blonden Mähne herumzuarbeiten. Eines muss man ihr lassen: Das kann sie wirklich ausgesprochen gut. Ich bin leider nicht so ein begabtes Accessoire-Mädchen. Ich liebe meine Kleidung und dazugehörige Schuhe, wenn die Tasche dazu passt, habe ich auch nichts dagegen einzuwenden. Aber Bling und passender Nagellack? Nicht wirklich. Also bleibt es im Großen und Ganzen beim Causal-Look, mit ein paar All-Stars, hier und da einem Elch oder einer Pusteblume und etwas Nude-Nagellack. Da simple Dinge sowieso eher meine Welt sind, mag ich es auch beim Frühstück eher dezent und nicht allzu ausgeprägt. Heute gibt es zu diesem Thema dann direkt gleich zwei Rezepte zum Ausprobieren, die ganz fix zubereitet sind und unglaublich lecker schmecken.


Den Anfang machen heute diese super fluffigen Ciabattabrötchen, die einem frisch gebacken ein kleines Lächeln auf’s Gesicht zaubern. Da kann auch der größte Morgenmuffel nicht mehr im Bett bleiben… 

Für etwa 6-8 Brötchen:

½ Würfel frische Hefe
150 ml warmes Wasser
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
300 g Mehl

Den Backofen auf 200° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Hefe mit dem Salz, Zucker und Olivenöl in dem warmen Wasser auflösen. Das Mehl hinzugeben und das Ganze gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. An einem warmen Ort 45 Minuten ruhen lassen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig ohne Kneten zu kleinen Ciabattabrötchen formen und auf ein Backblech setzen. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt 20 Minuten aufgehen lassen. Zum Schluss die Ciabatta dünn mit Mehl bestäuben und im Backofen 20-25 Minuten backen.



Wer sich danach noch etwas mehr austoben und sich gern einen leckeren Fruchtaufstrich zaubern möchte, für den habe ich jetzt noch ein Rezept für eine fruchtig-leckere Erdbeer-Rhabarbermarmelade. 

Ihr braucht:

400 g Rhabarber
1260 g Erdbeeren
2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
250 g Erdbeergelierzucker, 2:1
500 g Gelierzucker, 2:1
10 g Agar Agar
100 ml Wasser

Den Rhabarber und die Erdbeeren waschen und putzen. Den Rhabarber schälen, die Erdbeeren vom Grün befreien und beide Früchte in kleine Würfel schneiden. Mit den übrigen Zutaten in einen großen Topf geben und aufkochen lassen, sodass sich Schaum bildet. Gelegentlich umrühren. Wenn der Schaum zurückgeht, die Mischung mit einem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Danach sofort in sterile Schraubgläser füllen, diese gut verschließen und abkühlen lassen.



Ich wünsch' euch einen schönen Start in den tag und einen tollen Dienstag!

Liebe Grüße, 
MissFredaSofie♡