05 September 2015

Here's to life oder eine lauwarme Blaubeer Galette für alle Lebenssituationen

[ Heute kommt vor dem Rezept mal wieder was aus dem Leben ]

Wenn ich wirklich gewisse, wichtige Dinge im Leben gelernt habe, dann:

- egal in welcher Lebenssituation: Pizza geht immer!
- Bügeln wird völlig überbewertet
- der richtige Mensch im Leben ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern ohne den alles blöd ist.
- dass Beziehungen nicht immer wie in Liebesfilmen ablaufen und man auch mal den      Werkzeugkoffer samt First Aid Kit herauskramen muss
- dass man um die Menschen die man liebt, immer kämpfen sollte
- dass es immer Menschen gibt, die einen nicht leiden können, es aber nicht heißt, dass du ein schlechter Mensch bist
- dass eigene Grenzen und Bedürfnisse wichtig sind, aber man auch mal Mauern einreißen muss und über seinen eigenen Schatten springen muss
- dass man einfach mal öfter Lächeln sollte
- dass Leben nun mal kein Ponyhof ist, aber man sich auch Vieles selbst schwer macht
- Fritz Kola Limo geht über alles
- Augen haben für die kleinen Dinge, die wirklich wichtig sind: Ein Spaziergang, ein spendiertes Eis, Tanzen im Regen, sich gegenseitig mit Stöckern in die Seite picksen und ärgern, ein einfacher Kuss auf die Stirn
- einfach dieses kleine bisschen Liebe.



Liebe findest du auch in dem Folgenden Rezept. Heute gibt es nämlich eine ganz bezaubernde Blaubeer Galette. 




Zutaten für eine ca. 22cm Galette:

Für den Teig:
200g Mehl
1 Prise Salz
50 g brauner Zucker
100 g  kalte Butter in Würfeln
80 ml kaltes Wasser

Für den Belag:
250 g Blaubeeren
2 EL Mehl
50 g Zucker

1 verquirltes Ei
3 EL brauner Zucker


Für den Teig alle Zutaten bis auf das Wasser miteinander verkneten, bis ein streuselartiger Teig entstanden ist. Dann das Wasser hinzugeben und schnell zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den fertigen Teig zu einem flachen Ziegel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Füllung vermischen und den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. 
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech zu einem rustikalen Kreis ausrollen und die Füllung darauf verstreichen. Dabei einen etwa 3 cm breiten Rand nach außen lassen. Die Ränder einschlagen und mit dem Eigelb und dem Zucker versehen. Anschließend für 20-25 Minuten goldbraun backen. Am besten schmeckt die Galette noch warm aus dem Ofen mit einer Kugel Lieblingseis!


Genießt den Tag,
MissFredaSofie♡

02 September 2015

Sweet & Spicy Kürbissuppe - die geht nicht nur im Herbst!

Guten Abend. Ich habe gerade, und das schreibe ich jetzt nur um jahreszeitenmäßig diesmal die Erste zu sein, gerade eine Kürbissuppe gekocht. Obwohl, das mit der Suppe war auch eigentlich eher Zufall. Wie dem auch sei, habe ich jetzt ein minimales Bloggerhochgefühl, weil ich es völlig zeitplanübermäßig geschafft habe im August eine herbstliche Suppe zusammen zu matschen. Und angesichts der Tatsache, dass hier draußen grad noch 23°C sind, darf ich damit mal ein bisschen angeben, finde ich.


Die Suppe ist übrigens ziemlich lecker geworden und 100% selbst kreiert und abgeschmeckt. Nicht ganz unschuldig ist dabei der Mitbewohner, denn Madame kocht sonst immer ihr 0815 „kochbar“ Rezept. Weil jetzt aber noch eine Süßkartoffel und eine Karotte in den Einkaufswagen wanderten, ist das jetzt Version 1.1 – allerdings wie immer mit einem Apfel, der musste einfach mit rein. Tja, lohnt sich manchmal von alten Mustern abzuweichen. An dieser Stelle eine Frage an den lieben Herrn EDEKA: Was zur Hölle ist denn bitte ein „Speisekürbis“? Normalerweise gibt’s hier nämlich alles mit Hokkaido oder Butternut, das gab’s aber nicht. Wobei Speisekürbis ja schon zutreffend ist, wenn auch irgendwie an Pleonasmus grenzend. Wer weiß, vielleicht gibt’s demnächst auch keinen Boskop, Granny Smith oder Elstar mehr, sondern Speiseäpfel? Ist ja schließlich alles Apfel, nech? Wie dem auch ist, beim googlen nach Speisekürbis ergibt sich eine Liste mit über 15 Sorten. Ja genau, jetzt weiß der Kochanfänger auch genau ob schälen oder nicht schälen und wie genau zuzubereiten. Wobei „Big Mama“, „Golden Nugget“, „Flying Saucers“, „Pepo Bon Bon“ und „Racer“ jetzt nicht wirklich direkt nach Kürbis klingt. Na ja, lassen wir das. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche, denn eigentlich wollte ich euch ja noch schnell das Rezept da lassen, damit ihr auch alle ein bisschen angeben könnt.


Ach ja, es kann übrigens eventuell sein, dass eure Suppe noch etwas heller aussieht. Das liegt aber einfach an der simplen Tatsache, dass ich erst die Suppe geshootet habe und dann noch beim Rewe Kokosmilch gekauft und dazu gekippt habe. War von Anfang an der Plan, aber ich hatte vergessen welche zu kaufen und dann ehrlich gesagt zu faul direkt nochmal allein los zu laufen. Shame on me.


Zutaten für 4 Portionen:

900 g Speisekürbis (woher meiner war, wisst ihr ja nun - ansonsten Hokkaido)
1 mittelgroße Karotte
1 Schalotte
2 Zehen Knoblauch
2 Chilischoten, rot
250 g Süßkartoffeln
1 säuerlicher Apfel (ich habe Granny Smith genommen)
2 L Gemüsebrühe
1 EL frisch geriebener Ingwer
2 TL Currypulver
200 ml Kokosmilch
2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, brauner Zucker

Zuerst alle Zutaten vorbereiten: Den Speisekürbis schälen (beim Hokkaido nicht nötig), mit einem Löffel die Fasern und die Kern aus der Mitte kratzen, in kleine Würfel scheiden und in eine Schüssel geben. Karotte, Apfel und Süßkartoffel ebenfalls schälen, würfeln und zum Kürbis geben. Chili sehr fein hacken und auch dazu geben. Anschließend die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig braten. Dann das komplette Gemüse und Obst in den Topf geben und 2 Minuten mit anbraten. Nun die Chili und den Ingwer zur Suppe geben. Das Ganze dann mit 2 Litern Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt auf mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe von der heißen Platte nehmen und mit einem Pürierstab cremig pürieren. Danach die Kokosmlich und Currypulver unterrühren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken. 


Lasst es euch schmecken!

Liebst,
MissFredaSofie♡