18 Dezember 2015

Breakfast Bowl mit homemade Cranberry Kompott

Jetzt hat sie aber ‘nen Knall. Ein Frühstückspost um 07:30 Uhr. Ja, ich weiß, bisschen zeitig heute, aber der frühe Vogel und so…nicht wahr? Ne, gut okay, ich kauf’s mir selbst ja auch nicht ab. In Wahrheit ist es Donnerstagabend und nicht 07:30 Uhr sondern 19:48 Uhr. Als ob ich Langschläfer mich freiwillig um diese Zeit an den Laptop setze – naja, einen Versuch war es zumindest wert. Die Wirklichkeit sieht eher so aus, dass ich meinen Wecker ja schon um acht Uhr morgens verfluche, wenn der klingelt. Madame ist nämlich momentan ziemlich von ihren Arbeitszeiten verwöhnt. Gönnt man sich mal, den Luxus, nach sieben Monaten FSJ und meistens um viertel nach fünf aufstehen. Chapeau, an die Menschen, die das regelmäßig durchziehen, echt jetzt. Genug geredet, widmen wir uns mal der Weihnachtsstimmung, die hier irgendwie noch nicht wirklich existiert. Hüpfte ich im Oktober noch euphorisch durch die Zimmer und prophezeite, dass wir dieses Jahr definitiv einen Weihnachtsbaum haben werden und jetzt – haben wir nicht. Auch zeittechnischen Gründen. Aber Hauptsache ich hatte am 24. Oktober schon den Adventskranz aufgestellt. Damit das allmorgendliche Aufstehen jetzt nicht mehr so ganz schrecklich ist, gibt’s jetzt aber eine fancy Wintermüslischale mit selbstgemachtem Cranberry Kompott. 



All you need is:

150 g frische Cranberries (gibt’s momentan im Rewe)
50 g Zucker
125 ml Wasser

Herstellung ist auch ganz einfach, keine Angst. Cranberries waschen, abtropfen lassen. Dann einfach alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, etwa 10-15 Minuten köcheln lassen und sich freuen. Eventuell müsst ihr den Kompott noch kurz ein wenig abkühlen lassen. Wer auf Vorrat produzieren möchte, kann den Kompott auch in abgekochte Gläser geben und diese dann gut verschlossen an einem kühlen Ort lagern. Bei Bedarf einfach ein paar Löffel entnehmen, warm machen und genießen. 



Um dann eine weihnachtliche Breakfast Bowl zu zaubern einfach ein bisschen Naturjoghurt in eine Schale geben und dein Lieblingsgranola dazu. Bei diesem bekannten Müslishop gibt’s momentan ein richtig geniales Granola mit Mandeln und Schokolade – meins war natürlich leer. Dies hier ist also die Improvisationsversion. Ich habe einfach aus meinem heißgeliebten Seitenbacher emüsli die gefriergetrockneten Erdbeeren rausgepult, eine große Prise Zimt und Lebkuchengewürz untergemischt und et voilá – selfmade Ersatz für Weihnachtsmüsli. In diesem Sinne, einen schönen Start in den Freitagmorgen.


Liebst,
MissFredaSofie


14 Dezember 2015

Ein neuer Start in die Woche, ein persönlicher Neustart und ein Rezept für Mango Ananas Konfitüre

Lang ist’s her. Viel hat sich geändert. Und wie sollte es auch anders sein, gibt’s heute mal wieder eine Geschichte aus dem Leben 2.0. Ja, richtig gehört – kein Schreibfehler. Denn 1.0 war für längere Zeit ziemlich „out of order“. Warum auch immer. Kennt ihr das? Man blickt auf einen Lebensabschnitt zurück und denkt sich: Was zur Hölle…? Klick hat’s bei mir irgendwie gemacht als es, wie das Leben so spielt, zu spät war. Oder genau richtig, im Nachhinein betrachtet. Das Fräulein war nämlich in die Endlosschleife der tollen Society da draußen geraten – und zwar ganz à la „du musst jedem immer alles Recht machen“. Nö. Hab ich jetzt endlich auch verstanden. Wobei ich dazu sagen muss, dass der endgültige Groschen gefallen ist, als ich in meiner neuen Wohnung saß und „Eat, Pray, Love“ geguckt habe. Nach einer halben Packung Chips, einer Tafel Schokolade und einem bisschen Rumgeheule wie unglaublich toll und pädagogisch wertvoll dieser Film ist, der direkt schon am Anfang mit viel Weisheit um sich schmeißt (Ein Kind ist wie ein Tattoo im Gesicht - das sollte man sich zwei Mal überlegen!) und natürlich mit Happy End ausgeht, war es dann so weit. Aufgerafft, Wohnung geputzt, fast ne Stunde Laufen gegangen, Koffer gepackt und auch mal zwei Wochen von allem abgehauen. Funktioniert. Echt jetzt. Und nun, nun ist wieder alles 1.0. So richtig. Authentisch und ich. Und auch, wenn das Hafenmädchen zum Bodenseekind und jetzt zum Kölsche Mädsche geworden ist – eines ist geblieben. Die Liebe zum Essen.



Winterliche Mango Ananas Konfitüre (für 2 Gläser):

1 Mango (260 g Fruchtfleisch)
250 ml Ananassaft (z.B. von Happy Day)
260 g Gelierzucker 2:1
¼ TL Zimt
¼ TL Kardamom
ausgekratztes Mark ½ Vanilleschote

Das Fruchtfleisch der Mango würfeln. Alle Zutaten in einer mittelgroßen Topf geben und aufkochen lassen. In der Zwischenzeit zwei Gläser à 250 ml mit aufgekochtem Wasser abbrühen, um sie zu sterilisieren. Die Konfitüre so lange im Topf kochen lassen, bis ich der Schaum zurückbildet. Mit Hilfe einer Schöpfkelle, die Konfitüre in die vorbereiteten Gläser füllen, sofort den Deckel aufschrauben und fünf Minuten umgedreht stehen lassen. Danach richtig herum stellen und abkühlen lassen.



Liebst,
MissFredaSofie 

05 September 2015

Here's to life oder eine lauwarme Blaubeer Galette für alle Lebenssituationen

[ Heute kommt vor dem Rezept mal wieder was aus dem Leben ]

Wenn ich wirklich gewisse, wichtige Dinge im Leben gelernt habe, dann:

- egal in welcher Lebenssituation: Pizza geht immer!
- Bügeln wird völlig überbewertet
- der richtige Mensch im Leben ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern ohne den alles blöd ist.
- dass Beziehungen nicht immer wie in Liebesfilmen ablaufen und man auch mal den      Werkzeugkoffer samt First Aid Kit herauskramen muss
- dass man um die Menschen die man liebt, immer kämpfen sollte
- dass es immer Menschen gibt, die einen nicht leiden können, es aber nicht heißt, dass du ein schlechter Mensch bist
- dass eigene Grenzen und Bedürfnisse wichtig sind, aber man auch mal Mauern einreißen muss und über seinen eigenen Schatten springen muss
- dass man einfach mal öfter Lächeln sollte
- dass Leben nun mal kein Ponyhof ist, aber man sich auch Vieles selbst schwer macht
- Fritz Kola Limo geht über alles
- Augen haben für die kleinen Dinge, die wirklich wichtig sind: Ein Spaziergang, ein spendiertes Eis, Tanzen im Regen, sich gegenseitig mit Stöckern in die Seite picksen und ärgern, ein einfacher Kuss auf die Stirn
- einfach dieses kleine bisschen Liebe.



Liebe findest du auch in dem Folgenden Rezept. Heute gibt es nämlich eine ganz bezaubernde Blaubeer Galette. 




Zutaten für eine ca. 22cm Galette:

Für den Teig:
200g Mehl
1 Prise Salz
50 g brauner Zucker
100 g  kalte Butter in Würfeln
80 ml kaltes Wasser

Für den Belag:
250 g Blaubeeren
2 EL Mehl
50 g Zucker

1 verquirltes Ei
3 EL brauner Zucker


Für den Teig alle Zutaten bis auf das Wasser miteinander verkneten, bis ein streuselartiger Teig entstanden ist. Dann das Wasser hinzugeben und schnell zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den fertigen Teig zu einem flachen Ziegel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Füllung vermischen und den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. 
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech zu einem rustikalen Kreis ausrollen und die Füllung darauf verstreichen. Dabei einen etwa 3 cm breiten Rand nach außen lassen. Die Ränder einschlagen und mit dem Eigelb und dem Zucker versehen. Anschließend für 20-25 Minuten goldbraun backen. Am besten schmeckt die Galette noch warm aus dem Ofen mit einer Kugel Lieblingseis!


Genießt den Tag,
MissFredaSofie♡

02 September 2015

Sweet & Spicy Kürbissuppe - die geht nicht nur im Herbst!

Guten Abend. Ich habe gerade, und das schreibe ich jetzt nur um jahreszeitenmäßig diesmal die Erste zu sein, gerade eine Kürbissuppe gekocht. Obwohl, das mit der Suppe war auch eigentlich eher Zufall. Wie dem auch sei, habe ich jetzt ein minimales Bloggerhochgefühl, weil ich es völlig zeitplanübermäßig geschafft habe im August eine herbstliche Suppe zusammen zu matschen. Und angesichts der Tatsache, dass hier draußen grad noch 23°C sind, darf ich damit mal ein bisschen angeben, finde ich.


Die Suppe ist übrigens ziemlich lecker geworden und 100% selbst kreiert und abgeschmeckt. Nicht ganz unschuldig ist dabei der Mitbewohner, denn Madame kocht sonst immer ihr 0815 „kochbar“ Rezept. Weil jetzt aber noch eine Süßkartoffel und eine Karotte in den Einkaufswagen wanderten, ist das jetzt Version 1.1 – allerdings wie immer mit einem Apfel, der musste einfach mit rein. Tja, lohnt sich manchmal von alten Mustern abzuweichen. An dieser Stelle eine Frage an den lieben Herrn EDEKA: Was zur Hölle ist denn bitte ein „Speisekürbis“? Normalerweise gibt’s hier nämlich alles mit Hokkaido oder Butternut, das gab’s aber nicht. Wobei Speisekürbis ja schon zutreffend ist, wenn auch irgendwie an Pleonasmus grenzend. Wer weiß, vielleicht gibt’s demnächst auch keinen Boskop, Granny Smith oder Elstar mehr, sondern Speiseäpfel? Ist ja schließlich alles Apfel, nech? Wie dem auch ist, beim googlen nach Speisekürbis ergibt sich eine Liste mit über 15 Sorten. Ja genau, jetzt weiß der Kochanfänger auch genau ob schälen oder nicht schälen und wie genau zuzubereiten. Wobei „Big Mama“, „Golden Nugget“, „Flying Saucers“, „Pepo Bon Bon“ und „Racer“ jetzt nicht wirklich direkt nach Kürbis klingt. Na ja, lassen wir das. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche, denn eigentlich wollte ich euch ja noch schnell das Rezept da lassen, damit ihr auch alle ein bisschen angeben könnt.


Ach ja, es kann übrigens eventuell sein, dass eure Suppe noch etwas heller aussieht. Das liegt aber einfach an der simplen Tatsache, dass ich erst die Suppe geshootet habe und dann noch beim Rewe Kokosmilch gekauft und dazu gekippt habe. War von Anfang an der Plan, aber ich hatte vergessen welche zu kaufen und dann ehrlich gesagt zu faul direkt nochmal allein los zu laufen. Shame on me.


Zutaten für 4 Portionen:

900 g Speisekürbis (woher meiner war, wisst ihr ja nun - ansonsten Hokkaido)
1 mittelgroße Karotte
1 Schalotte
2 Zehen Knoblauch
2 Chilischoten, rot
250 g Süßkartoffeln
1 säuerlicher Apfel (ich habe Granny Smith genommen)
2 L Gemüsebrühe
1 EL frisch geriebener Ingwer
2 TL Currypulver
200 ml Kokosmilch
2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, brauner Zucker

Zuerst alle Zutaten vorbereiten: Den Speisekürbis schälen (beim Hokkaido nicht nötig), mit einem Löffel die Fasern und die Kern aus der Mitte kratzen, in kleine Würfel scheiden und in eine Schüssel geben. Karotte, Apfel und Süßkartoffel ebenfalls schälen, würfeln und zum Kürbis geben. Chili sehr fein hacken und auch dazu geben. Anschließend die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig braten. Dann das komplette Gemüse und Obst in den Topf geben und 2 Minuten mit anbraten. Nun die Chili und den Ingwer zur Suppe geben. Das Ganze dann mit 2 Litern Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt auf mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe von der heißen Platte nehmen und mit einem Pürierstab cremig pürieren. Danach die Kokosmlich und Currypulver unterrühren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken. 


Lasst es euch schmecken!

Liebst,
MissFredaSofie♡

15 Juli 2015

{Summertime in my place} Erdbeer Kokos Cupcakes

Heute fassen wir uns einmal ganz kurz. Denn das nachfolgende Rezept ist sowas von lecker, das man keine Zeit verschwenden darf. Es erinnert einfach an die Leichtigkeit des Sommers, karibische Träume und eine sanfte Brise am Strand. Here they come: The best Strawberry Coconut Cupcakes mit leichtem Quarkfrosting und Gute Laune Garantie!






Zutaten für 12 Cupcakes*:

120 g Mehl
120 g Zucker
1 ½ TL Backpulver
45 g Butter
120 ml Kokosmilch
1 Ei
12 Erdbeeren, am besten frisch vom Feld

Für das Frostig:

250 g Magerquark
75 g Frischkäse
75 g Zucker

100 g Kokosraspel
12 Erdbeeren

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen. Die waschen, putzen und beiseite legen. Dann das Mehl zunächst mit Zucker und Backpulver in eine Schüssel geben und vermengen. Die Butter hinzugeben und solange mit dem Rührer verrühren, bis diese sich aufgelöst hat. Die Kokosmilch mit dem Ei in einen Behälter geben und gut vermischen. Dann zur Mehlmischung geben und solange vermengen, bis ein homogener Teig entstanden ist.
 Die Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig befüllen. Die Erdbeeren jeweils in die Mitte des Teiges drücken. In den Ofen geben und für ca. 22 Minuten backen.

In der Zwischenzeit schnell das Frosting vorbereiten: Dafür einfach Magerquark, Frischkäse und Zucker in einer Schüssel kurz und kräftig aufschlagen. Das Frosting im Kühlschrank aufbewahren, bis die Cupcakes vollständig ausgekühlt sind.
Die Kokosraspeln in eine kleine Schale geben. Mit Hilfe eines Esslöffels das Frosting auf die Cupcakes auftragen und anschließend in den Kokosraspeln wälzen. Zum Schluss bekommt jeder Cupcake noch eine sonnengereifte Erdbeere aufgesetzt. Fertig ist dein kleines Sommerträumchen!


*angelehnt an ein Rezept von Törtchenzeit




Habt einen wundervollen Mittwoch!

Liebst,
MissFredaSofie♡


16 Juni 2015

Story Telling & ein saftiger Kirsch Schmand Kuchen

Erkenntnis des heutigen Tages: Beziehungen laufen nicht wie in vielen allen Hollywoodschnulzen. Man trifft sich nicht, zehn Jahre nach der Highschool, in irgendeinem Coffeeshop wieder und ist dann auf einmal Hals über Kopf in einander verliebt. Kauft sich dann eine Woche später, in rosaroter Verliebtheit versteht sich, ein Haus in 1A Lage, einen Hund oder eine Katze, heiratet und danach bekommt man zuckersüße Kinder. Ach ja - Harmonie bis ans Lebensende hätte ich fast vergessen. Nein. Definitiv nicht. Man trifft sich zwischen den Supermarktregalen. Sie bei den Tampons, er beim Toilettenpapier. Oder abends in der letzten offenen Bar. Sie heulend mit Tequila, er ziemlich angetrunken bei seinem fünften Bier. Mit Dreitagebart und Pickel auf der Stirn. Irgendwann landen beide dann knutschend im Bett und denken sich „Naja, wir könnten’s ja mal versuchen…“. Und dann streiten und lieben sie sich. Er wird irgendwann keine Lust mehr auf ihr Gezicke haben und für ein paar Tage mit seinen besten Kumpels und einigen Kästen Bier durchbrennen. Sie wird Mädelsabende mir ihren Freundinnen machen und bei mehreren Gläsern Wein schlecht über ihn reden. Aber auch sie werden zufrieden sein und Kinder bekommen, heiraten und sich vielleicht auch die obligatorische Katze kaufen. Und eines Tages, wird die kleine Tochter ihren Papa fragen: „Du sag mal, Papa, was ist eigentlich Glück?“ Und er? Er wird auf seine Frau zeigen und grinsend sagen: „Weißt du, Prinzessin, keine Fehler machen und komplett nach Plan leben, das kann jeder und versucht jeder nach außen zu zeigen. Aber jemanden zu haben, der einen trotz seiner Fehler liebt und auch da ist, wenn gefühlt jeden Tag ein Ende in Sicht ist, das ist Glück. Und dieses Glück ist deine Mama.“

Ganz schön zuckersüß und wirklich perfekt ist allerdings das Rezept, das ich heute mitgebracht habe...




Es gibt nämlich einen herrrlich saftigen Schmandkuchen mit leckeren Sauerkirschen. Und da ich euch auch nicht zu lange auf die Folter spannen will, gibt's auch direkt mal das Rezept!

Zutaten für eine 18cm Springform*:

100 g Butter
100 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier
200 g Schmand
180 g Mehl
2 TL Backpulver
160 g Sauerkirschen


Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann den Vanilleextrakt und anschließend die Eier zugeben. Wenn eine cremige Masse entstanden ist, 150 g Schmand unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, zum Teig geben und glatt rühren. Die kleine Springform fetten und den Teig hineingeben. Die restlichen 50 g Schmand auf der Oberfläche verteilen und mit einer Gabel in den Teig hinein marmorieren. Zum Schluss die Sauerkirschen auf der Oberfläche verteilen und leicht unterheben. Den Kuchen im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen.

*Rezept abgewandelt von Raspberrysue




Habt es schön,
MissFredaSofie♡

31 Mai 2015

Frisches Sonntagsglück aus dem Backofen: Dunkles Bauernbrot

Der Vorteil an unserer Wohnung ist nicht nur, dass sie fast direkt am Bodensee liegt, sondern auch, dass wir im Erdgeschoss direkt eine Bäckerei haben. Perfekt, wenn man mal keine Lust auf's Backen hat und trotzdem nicht auf ein leckeres Stückchen Kuchen verzichten möchte. Da die Bäckerei auch am Sonntag lange geöffnet hat, kann man sich sogar noch mittags um zwei frische Brötchen für den Late-Brunch holen. What more to say? Herrlich duftet morgens das Treppenhaus, nach einer Mischung aus Kaffee, frischen Brötchen und Kuchenteig...mhh. Für alle, die keine Bäckrei bei sich im Hausflur haben, aber jetzt noch ganz fix frisches Brot zum Frühstück möchten, hier die Nachricht des Tages:



Dieses wunderbare Bauernbrot überzeugt mit seiner krossen Kruste und dem herrlich saftigen Teig. Und das Beste daran ist, dass es nur 30 Minuten Gehzeit braucht und ihr es so ganz spontan backen könnt. Also, schnell raus aus den Federn, Brotteig kneten halbe Stunde gehen lassen und dann nochmal für 50 Minuten Backzeit ins warme Bett kuscheln. Et voila, danach habt ihr ofenfrisches, leckeres Brot! Nur mit etwas Butter oder eurer Lieblingsmarmelade bestreichen und ihr seid ein Happy Camper!


Zutaten für einen Brotlaib:

250 g Weizenmehl, Type 405
250 g Dinkelmehl
100 g Roggenvollkornmehl
450 ml lauwarmes Wasser
2 Päckchen Trockenhefe
2 ½ EL Essig
2 TL Salz
1 TL Zucker


Das Weizen- und das Dinkelmehl in eine Schüssel sieben. In einer zweiten Schüssel das Roggenmehl mit den weiteren Zutaten vermischen und zu der Mehlmischung geben. Anschließend das lauwarme Wasser hinzufügen. Mit dem Handrührgerät die Zutaten zu einem zähen Teig vermischen, bis kein Mehl mehr an den Wänden kleiben bleibt.
Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläsche geben und zu einem Brotlaib formen. Das Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Ein Küchenhandtuch leicht befeuchten, das Brot damit bedecken und  30 Minuten an einem warmen Ort (in der Sonne, über der Heizung...) gehen lassen.
Wenn das Brot  das Doppelte seines Volumens erreicht hat, den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Schüssel mit heißem Wasser in den Ofen stellen, damit sich Wasserdampf bildet und das Brot eine schöne Kruste bekommt. Das Brot in den Ofen schieben und für etwa 50 Minuten goldbraun backen.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag!

Liebst,
MissFredaSofie♡