02 September 2015

Sweet & Spicy Kürbissuppe - die geht nicht nur im Herbst!

Guten Abend. Ich habe gerade, und das schreibe ich jetzt nur um jahreszeitenmäßig diesmal die Erste zu sein, gerade eine Kürbissuppe gekocht. Obwohl, das mit der Suppe war auch eigentlich eher Zufall. Wie dem auch sei, habe ich jetzt ein minimales Bloggerhochgefühl, weil ich es völlig zeitplanübermäßig geschafft habe im August eine herbstliche Suppe zusammen zu matschen. Und angesichts der Tatsache, dass hier draußen grad noch 23°C sind, darf ich damit mal ein bisschen angeben, finde ich.


Die Suppe ist übrigens ziemlich lecker geworden und 100% selbst kreiert und abgeschmeckt. Nicht ganz unschuldig ist dabei der Mitbewohner, denn Madame kocht sonst immer ihr 0815 „kochbar“ Rezept. Weil jetzt aber noch eine Süßkartoffel und eine Karotte in den Einkaufswagen wanderten, ist das jetzt Version 1.1 – allerdings wie immer mit einem Apfel, der musste einfach mit rein. Tja, lohnt sich manchmal von alten Mustern abzuweichen. An dieser Stelle eine Frage an den lieben Herrn EDEKA: Was zur Hölle ist denn bitte ein „Speisekürbis“? Normalerweise gibt’s hier nämlich alles mit Hokkaido oder Butternut, das gab’s aber nicht. Wobei Speisekürbis ja schon zutreffend ist, wenn auch irgendwie an Pleonasmus grenzend. Wer weiß, vielleicht gibt’s demnächst auch keinen Boskop, Granny Smith oder Elstar mehr, sondern Speiseäpfel? Ist ja schließlich alles Apfel, nech? Wie dem auch ist, beim googlen nach Speisekürbis ergibt sich eine Liste mit über 15 Sorten. Ja genau, jetzt weiß der Kochanfänger auch genau ob schälen oder nicht schälen und wie genau zuzubereiten. Wobei „Big Mama“, „Golden Nugget“, „Flying Saucers“, „Pepo Bon Bon“ und „Racer“ jetzt nicht wirklich direkt nach Kürbis klingt. Na ja, lassen wir das. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche, denn eigentlich wollte ich euch ja noch schnell das Rezept da lassen, damit ihr auch alle ein bisschen angeben könnt.


Ach ja, es kann übrigens eventuell sein, dass eure Suppe noch etwas heller aussieht. Das liegt aber einfach an der simplen Tatsache, dass ich erst die Suppe geshootet habe und dann noch beim Rewe Kokosmilch gekauft und dazu gekippt habe. War von Anfang an der Plan, aber ich hatte vergessen welche zu kaufen und dann ehrlich gesagt zu faul direkt nochmal allein los zu laufen. Shame on me.


Zutaten für 4 Portionen:

900 g Speisekürbis (woher meiner war, wisst ihr ja nun - ansonsten Hokkaido)
1 mittelgroße Karotte
1 Schalotte
2 Zehen Knoblauch
2 Chilischoten, rot
250 g Süßkartoffeln
1 säuerlicher Apfel (ich habe Granny Smith genommen)
2 L Gemüsebrühe
1 EL frisch geriebener Ingwer
2 TL Currypulver
200 ml Kokosmilch
2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer, brauner Zucker

Zuerst alle Zutaten vorbereiten: Den Speisekürbis schälen (beim Hokkaido nicht nötig), mit einem Löffel die Fasern und die Kern aus der Mitte kratzen, in kleine Würfel scheiden und in eine Schüssel geben. Karotte, Apfel und Süßkartoffel ebenfalls schälen, würfeln und zum Kürbis geben. Chili sehr fein hacken und auch dazu geben. Anschließend die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin glasig braten. Dann das komplette Gemüse und Obst in den Topf geben und 2 Minuten mit anbraten. Nun die Chili und den Ingwer zur Suppe geben. Das Ganze dann mit 2 Litern Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt auf mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe von der heißen Platte nehmen und mit einem Pürierstab cremig pürieren. Danach die Kokosmlich und Currypulver unterrühren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken. 


Lasst es euch schmecken!

Liebst,
MissFredaSofie♡

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